Mittelstück,
lag auf der Egge (kleines Waldstück.)
1.Weg rechts, Querweg rechts, Rumpf auf dem Kamm, Heinrich Bünger.
Ein Motor lag
bei Albert Fricke, ein Rad lag auf dem Weg, weitere Teile lagen im Wambeck,
riesiges Trümmerfeld.
Die
Hochspannungsleitung wurde zerstört.
Viel Munition im
Wrack, verschiedene Kaliber.
Der Pilot
Marshall wurde
Am Kichweg gefunden, neben einen Grenzstein liegend.
Die Mitte lag
auf dem Kamm, der Rumf war nicht zusammengedrückt, die Maschine könnte
gebrannt haben, ist Herrn Dettmer aber nicht bekannt.
Der Pilot
Marshall saß vorher noch auf den Stein und brach dann zusammen.
Zuerst am
Spritzenhaus gelegen, anschliessend
Beerdigt hinter
der Kirche.
Herr Funke war
zum Zeitpunkt des Absturzes vor der Tür.
Er konnte sehen,
wie der Bomber aus Richtung Föhrste kommend
einen Bogen über
Röllinghausen flog und leicht nach Hörsum abdrehte.
Es gab in der
Luft gab es eine gewaltige Explosion, die Halifax zerbrach in viele
Teile und fiel
wie ein Stein zu Boden.
Der Rumpf lag,
wie auch schon andere Augenzeugen berichteten am Hang über den Steinbruch.
Ein Motor lag im
Steinbruch, brennender Kraftstoff floss den Berg in Richtung Röllinghausen
hinunter.
In Röllinghausen
lebten zu dieser Zeit Ukrainer, Herr Funke machte sich mit einigen auf dem Weg
zum Wrack.
Nahe der
Absturzstelle fanden Sie ein Bug-Rad, welches mitgenommen wurde um daraus
Schuhsohlen zu
machen.
In der Nähe von
Röllinghausen ist eine Bombe gefallen, ob diese aus diesem Bomber stammt, kann
nicht bestimmt werden.
Herr Ullrich Junker Bodnegg
1945 ist in zwischen Alfeld und Hörsum
ein Flugzeug der Engländer abgestürzt.
Mein Onkel, Albert Laue, der abends
von Alfeld von der Arbeit kam sah Leuchtkugeln im Bereich des Kirchweges. Ein
Besatzungsmitglied hatte diese noch abgeschossen, verstarb dann jedoch.
3 Englische Flieger wurden nach dem
Flugzeugabsturz gefunden. Die Toten wurden vor dem Spritzenhaus in Hörsum (Ortsende
nach Everode) zur Schau gestellt.
Mein Großvater, Heinrich Bönig,
bekam vom damaligen Bürgermeister die Anordnung die beiden toten Flieger „beizuroden“.
Mein Großvater war über 50 Jahre
Kirchendiener und Totengräber in Hörsum (er hat vom 12ten bis zum 82ten
Lebensjahr die Glocken in Hörsum geläutet.
Er kam dieser Anordnung nicht nach, sondern er ließ
3 Kisten beim Tischlermeister Heinrich Tegtmeier in Hörsum anfertigen. Die
Flieger wurden in der linken oberen Ecke des Friedhofs in Hörsum von meinem Großvater
beigesetzt.
Ich habe in den Kirchenbüchern von Hörsum
recherchiert, was der Pastor zu diesem Ereignis eingetragen hat. Die Kirchenbücher
befinden sich im Pfarramt der Mutterkirche in Langenholzen. Obwohl der Friedhof
damals kirchlich war, hat der damalige Pfarrer Röbbelen die Bestattung in den
Sterbebüchern nicht vermerkt
Die Begräbnisstelle wurde mir von meinem Großvater
gezeigt. Sie wurde von ihm in einem würdigen Zustand gehalten, bescheiden
wurden auch Blumen
gepflanzt.
Herr Jördens
hat von dem Absturz erfahren, auh Herr Jördens machte sich aus dem Kathagen auf
dem Weg zur Abturzstelle.
Überall stank
es nach verbrannten Gummi und verbrannten Kraftstoff.
In der Nähe des
Wracks lag ein Toter, abgedeckt mit einen Blechteil aus dem Wrack.
Das Flugzeug
wurde bewacht von den in Alfeld statinierten Schwadronen.
Um Teile
auszubauen musste man sich heimlich an das Wrack heranschleichen um nicht
erwischt zu werden.
Aus den
Wrackteilen bauten Wir uns eine"Telefonanlage" und sonstige diverser
technischer Dinge.
Herr Jördens übergab
mir ein Kabelverbinder aus dem Wrack.
Auf diesem
Kabelverbinder ist das englische Hoheitszeichen, die Krone, zu erkennen.
Herr B. war damals 15 Jahre alt.
Er erfuhr von dem Absturz und eilte am nächsten Tag zu
Absturzstelle.
Herr B. vermutete es war eine B 17, die dort abgestürzt
ist.
Bewacht wurde die Maschine von Männern in SS Uniformen,
vermutlich handelte es sich dabei um Volksturm-Angehörige aus Hörsum oder um
die Schwadronen die in der
Berufschule in der Kalandtstrasse stationiert waren.
Herr B. Zog sich seine Uniform an und erreichte so,das Er
bis zum Wrack kam.
Dort demontierte Er ein Grosskalibriges Maschinengewehr.
Dieses nahm Er sodann mit nachhaus.
Als seine Mutter davon erfuhr, hatte diese Angst das dass
Gewehr im Hause entdeckt werden könnte und "entsorgte" dieses mit
Ihrem Sohn in der Leine.
Im Wrack befanden sich in der Nähe des Maschinengewehrs
viele Schienen auf denen die Munition geführt war.
Herr Witte
Ich
stand am Abend in Föhrtse bei Bauer Frost, wir hörten die Schüsse, mein
Onkel sagte mir, das Ging daneben, das war kein Treffer.
Kurze Zeit später erschien das Flugzeug, drehte eine Runde über Alfeld un
kam zurück.
2 Motoren fielen einfach so vom Himmel, daraufhin zerbrach die Maschine und
verteilte sich in der Umgebung.
Am nächsten Morgen sind wir zu dem Absturzplatz gerannt.
Ich sah einen Mann in der Funkerkabine, dieser hatte einen Durchschuss im
Hals, ich vermute er starb in der Luft und wurde von einer Kugel getroffen.
Neben dem Wrack lag ein weiterer Mann in blauer Uniform,er hatte sich ein
Bein gebrochen, der Knochen kam durch die Kleidung.
Neben Ihm lag ein geöffneter Fallschrim den er aber nich auf dem Rücken
trug. weiter sah man Ihm nichts an.
Die Valonen die zu der Zeit in Alfeld stationiert waren bauten
Maschinengewehre aus dem Flugzeug aus.
Ich habe das Bordbuch in der Hand gehalten und konnte die dortigen Eintraäge
lesen, leider verstand ich kein Englisch.
Wir fanden eine kleine Dose mit einem für uns seltsamen Verschluss
zusätzlich war diese noch mit einer Art Klebeband verklebt!.
Wir öffneten diese und fanden Kaugummi, Zigaretten und Schokolade.
Wir kannten kein Kaugummi.
Wir nahmen es in den Mund und kauten darauf herum und wunderten uns das es
nicht weniger wurde.
Mein Freund und ich konnten die ganze Nacht nicht schlafen, wir waren hell
Wach.
Wir vermuten, das irgendwelche Atoffe zu Wach bleiben in diesem Kaugummi
waren.
Ausserdem waren verschiedene Papiere in der Dose.
Wir hörten,das auf der anderen Seite ein weiterer Mann gefunden wurde.
Es soll der Pilot gewesen sein.
Mehr habe ich nicht gehört!